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Was ist ein Solarium?

Zu jeder Jahreszeit ein Platz an der Sonne

Als Solarien werden heute Studios bezeichnet, die mit Geräten zur künstlichen UV-Licht-Bestrahlung ausgestattet sind. Kernstück solcher Geräte sind Lampen, die ultraviolette Strahlung erzeugen und so unter anderem eine Bräunung der Haut bewirken.

Von der ersten Höhensonne, die mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde, bis zu den modernen Solarien von heute hat sich technisch viel verändert. War das "Braunwerden" nur ein positiver Nebeneffekt, der sich im Laufe der Zeit zum Hauptnutzen verwandelte, stehen nun wieder die biopositiven Eigenschaften im Vordergrund.

Die erste Höhensonne

Alles begann 1898 mit der ersten UV-Licht-Lampe. Der Däne Nils Ryberg Finsen hatte
diese Bestrahlungslampe entwickelt und fünf Jahre später den Nobelpreis für Medizin für seinen
Beitrag zur Behandlung von Krankheiten mit konzentrierter Lichtstrahlung erhalten. Denn die
positiven Eigenschaften der „Höhensonne“ machte man sich im Rahmen der Lichttherapie
bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zunutze, um Vitaminmangelerkrankungen zu
behandeln.

Positiver Nebeneffekt: Man wurde braun

Die anfangs als Tischgeräte für Gesicht und Dekolleté vertriebenen Haushaltsgeräte haben
seitdem eine große Entwicklung durchgemacht. Grund dafür war der Nebeneffekt, den die
Lampen hatten: Die Haut wurde gebräunt. Dieser Zusatznutzen setzte sich mit der Zeit als
Hauptnutzen durch. Spätestens in den 70er Jahren trieb der Wunsch nach nahtloser Bräune
die technische Entwicklung der Sonnenbänke voran – auch wenn der biopositive Effekt, den
Solarien haben, damals noch nicht im Vordergrund stand.

Moderne Geräte bieten ein ausgewogenes Lichtspektrum

Dank moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse über die wichtigen Wirkungen des UV-Lichtes auf den Organismus und die Folgen eines Vitamin-D-Mangels scheint die maßvolle Nutzung der
Höhensonne wichtiger denn je. Dabei bieten moderne Geräte ein Lichtspektrum, das neben den UV-A-Strahlen auch einen entsprechenden UV-B-Strahlungsanteil enthält und dadurch den körpereigenen Lichtschutz der Haut aktiviert. In Österreich gesetzlich verankert ist nicht nur die Strahlenstärke, sondern auch die Zusammensetzung von UV-A und UV-B. Für den Konsumenten bedeutet dies höchste Sicherheit.

Im Ergebnis werden neben der Bräunung der Haut weitere positive Effekte erzielt. So kann Besonnung unter fachlicher Aufsicht und professioneller Beratung zu mehr Lebensqualität verhelfen und auch vor Erkrankungen schützen.

Unsere Haut

Maßvoller Umgang mit der Indoorsonne kann dem Vitamin-D-Mangel und zahlreichen mit diesem Mangel verbundenen Krankheiten vorbeugen.

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